CMOS-CCD Kamera Vergleich


Hier mal der Vergleich zwei aktueller CMOS Monochromkameras im unteren Preissegment
und zwei CCDs im HighEnd / Mittelfeld

Bezeichnung:
ALccd-QHY 163
Bezeichnung:
ASI 1600MM
Bezeichnung:
Moravian G4 16000
Bezeichnung:
ATIK 16200
Sensor: 16-Megapixel CMOS 16-Megapixel CMOS 16-Megapixel CCD 16-Megapixel CCD
Aktive Pixel: 4.656 x 3.522
(16,4 MPixel)
4656×3520
(16,3 MPixel)
4096 × 4096
(16,7 MPixel)
4.500 x 3.600
(16,2 MPixel)
Pixelgröße: 3,8µm x 3,8µm (quadratisch) 3,8µm x 3,8µm (quadratisch) 9µm x 9µm (quadratisch) 6µm x 6µm (quadratisch)
Chipgröße: 17,7 x 13,4mm (Diagonale 22mm) (Diagonale 21mm)  Chipgröße: 36,9 x 36,9mm
(Diagonale 52,2 mm)
Chipgröße: 27,2 x 21,8mm
(Diagonale 35 mm)
Datentiefe: 10/12bit (Ausgabe 8 oder 12bit) 10/12bit (Ausgabe 8 oder 12bit) 16bit 16bit
Ausleserauschen: 2,4e- @ low gain, 1e @ high gain 1.2e @30db high gain ca. 9e ca.9e
Fullwell-Kapazität: 18-20 ke- 20 ke 40 ke
Anti blooming gate: 1000x  –
Unterstützes Binning: 1×1; 2×2  – 1 to 4 pixels (h/v)  1 to 4 pixels (h/v)
Auslesegeschwindigkeit: ca. 22fps (max. Auflösung), bis zu 100fps (800×600) Bei 12Bit 14,7fps (max. Auflösung), bis zu 124,4fps (320×240)
Bei 12bit
 ADC: 16bit  ADC: 16bit
Interface: USB 3.0 USB3.0 / USB2.0 USB2.0 USB2.0
Belichtungszeiten: 50 µs – >30 Minuten 32µs-33,3 Minuten 200ms bis unendlich 200ms bis unendlich
Anti-Amp.-Kontrolle: ja  –
zweistufige geregelte Peltier-Kühlung
maximale Temperaturdifferenz: ca. 40°C
ca. 45°C ca. 45°C 50°C
separate Sensorkammer (beheizt)  –
Maximale Quanteneffizienz: 60% 60%
VK  1.599.-€ in D / Hersteller 1.259.-$ – Stand:Mai 2018 VK 1.577.-€ in D / Hersteller 999.-$ – Stand:Mai 2018 VK 6.805.-€ in D /
Hersteller 5.896.-€
– Stand:Mai 2018
VK 3.477.-€ in D
Stand:Mai 2018

Einen guten Vergleich der Kameras findet man auf: https://www.astrobin.com

Gib in die Suche folgendes ein: ASI 1600MM oder QHY163M oder G4 16000 oder ATIK 16200

Hier siehst du auch die eingestellten Parameter an der Kamera und das dazugehörige Teleskop!

Etwas zum Thema Auflösung (Farbtiefe / pro Kanal) diese wird in „bit“ angegeben.
Heutige Spitzen DSLR erreichen 14 bit pro Farbkanal, aber was bedeutet das?

Das analoge Bild muss irgendwann digitalisiert werden (Quantisierung) d.h.

Eine Schwarzweiß-Grafik besitzt eine Farbtiefe von 1 bit (schwarz oder weiß),

RGB-Bilder bestehen aus drei Farbkanälen. Ein RGB-Bild mit 8 bit pro Pixel hat 256 mögliche Werte für jeden Kanal,
das heißt mehr als 16 Millionen mögliche Farbwerte. RGB-Bilder mit 8 bit pro Kanal (Bits per Channel, bpc)
werden auch als 24-bit-Bilder bezeichnet (8 bit x 3 Kanäle = 24 bit an Daten für jedes Pixel).

Der Unterschied zwischen einer Auflösung von 12 / 14 und 16 (bpc) bit ist nicht unerheblich! Man benötigt
allerdings auch eine Bildbearbeitungssoftware die 16 bit bearbeiten kann.

Ein 16-bit-Bild (16 bpc) ist demnach ein 48-bit-pro-Pixel-Bild (Farbbild) (48bpp).
Der mögliche Wertebereich ist hier extrem groß (2^48). Mehr als 16 Millionen mal mehr als in der 8-bit Einstellung.
Das klingt etwas übertrieben, wenn man sich aber wieder den Schwarz-Weiß-Farbverlauf vor Augen führt,
betragen die möglichen Abstufungen nur noch 65.536.

Und zu guter letzt:

Heutige Monitore können nur 8 bit pro Farbkanal anzeigen. D.h. selbst wenn ein Bild in 16 bit bearbeitet wird,
ist der sichtbare tonale Farbumfang durch den Computer und Bildschirm begrenzt.

Professionelle Monitore können heute 10 bit pro Farbe darstellen hier muss aber auch die Grafikkarte und
das Betriebssystem mitmachen.

Hinweis: ein normales JPEG hat nur 8 bit  😉

Die Seite befindet sich im Aufbau
Stand: 2018 / Thomas Schiffer