Der Tatort und das Wasserstoff-Inferno

50+

Hallo Sternfreunde,

auch wenn die Nächte (17.06.19) kurz sind, es aufklart, dass Seeing mitspielt, dann ist das beste Fernsehprogramm in der Natur.
Der „Tatort“ diesmal nicht in der ARD sondern im Schlangenträger.

Kommissar „Mond“ verfolgte in der gesamten Nacht den Flüchtigen „Jupiter“.
Und soviel darf ich verraten, der Flüchtige ist noch immer auf freiem Fuß 😯

Nun gut, mit 2000 mm Brennweite bekommt man Mond und Jupiter nicht auf den Chip.
So entstand in der Nacht ein Panorama, dieses wollte ich aber unbedingt in Farbe mit R-G-B Durchgängen aufnehmen.
Jupiter mit 2000 mm ist auch nicht so prickelnd, sei es drum der Spaß muss sein 😀


(zum vergrößern anklicken oder Lupe)

anbei die Einzeldarsteller des Naturkinos (Kommissar Mond mit R-G-B)

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und der verfolgte Jupiter (in den Nebenrollen Callisto, Ganymed, Io und Europa (von links nach rechts)

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Bei dieser strahlenden Vollmondnacht zeigte das SQM nur noch eine Auflösung von 18,25 (Magnituden pro Bogensekunde²)
in Aufnahmerichtung Schwan an, etwas Südlich von Deneb – dort liegt das Wasserstoff-Inferno des Nordamerika Nebels.

Wenn hier nur noch etwas geht, dann Schmalband auf den Linien Ha und SII.
So entstand das folgende Bild in einem Schnelldurchlauf von 3 x 20 Bildern (Belichtung zwischen 70 und 40 Sekunden)
bei hoher ISO – Einzelne Wolkenfelder schauten immer vorbei.

(zum vergrößern anklicken)

Mehr ging leider nicht in der Nacht…der Wecker meldet sich ja wieder früh.

Euch Allen wünsche ich eine erfolgreiche und gute Restwoche…
CS, Thomas

 

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