Eine Eule am Nachthimmel – Der Eulennebel Messier 97

Hallo Sternfreunde der klaren Nächte,

nach umfangreicher Justage (optisch und mechanisch) konnte ich mich noch einem Objekt der Begierde widmen.
Dem planetarischen Nebel M 97 im Sternbild „Großer Bär“ (NGC 3587). Mit einer Winkelausdehnung von  3,4′ × 3,3′  und einer scheinbaren Helligkeit von 9,9 mag, ist er eine strukturschwache Erscheinung.
Lediglich die beiden Vertiefungen gaben ihm den Namen (Entdecker war Lord Rosse 1848)

Der Nebel leuchtet überwiegend im Spektrum des angeregten Sauerstoff und zum Teil über den Rand weggehend – Wasserstoff.

Auffällig ist der extrem heiße Zentralstern mit 85.000 Kelvin.
Auf La Palma hatte ich Gelegenheit die Augen der Eule zu erkennen. Dies ist mir unter dem lokalen Himmel (auch mit einem 16″ Zoll) nie gelungen.

 

R-G-B Durchgang mit je 50 x R(80s) / G(60s) / B(60s)

und immer noch einen kleinen Fehler in der Nachführung 🙁

Interessant auch unten rechts im Bildausschnitt eine Vielzahl von Galaxien

Update: 29.03.20

Auszug aus Simbad Katalog zum Galaxien Cluster (unten rechts im Bild)

Wenn auch nur mit ein paar Photonen eingefangen, zeigen sich auch Quasare, u.a. [VV2006] J111537.2+551426
immerhin mit einer Distanz von ca. 6 Milliarden Lichtjahren

Euch Allen wünsche ich noch einen schönen Sonntag und bleibt bitte gesund!

CS, Thomas

Thomas Schiffer

Admin, Fotografie, Deepsky, Astroreisen

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