M 66 mit Stolpersteinen

64+

Hallo Freunde der Nacht.

In der vergangenen Woche gabe es einige klare Nächte am 25. 26 + 27.Februar 2019. Diese Gelegenheiten wollte ich nutzen um einmal das Leo Triplett M65, M66 + NGC 3628 abzulichten. Am Montag versuchte ich es mit dem Fotomak MK69. In dieser Nacht hatte ich den Eindruck das diese besonders hell war. Der Mond ging erst gegen 2.°° Uhr auf und somit war der Zeitpunkt eigentlich ideal.

M 66 Leo Triplett

Allerdings gab es  regen Flugzeugverkehr und dann auch noch stellenweise mit Kondensstreifen. Damit aber noch nicht genug. Wie zu erwarten, flogen einige Maschinen natürlich auch richtig durch das Bildfeld. Also Volltreffer.

Mit den gesammten Ergebnis war ich überhaupt nicht zufrieden. Der Aufwand ist schon enorm. Zunächst mußte der Fokuspunkt eingestellt werden. Dafür hatte ich den Sirius auserwählt und im Live Modus der EOS 6d den Fukus fixiert.

Danach erfolgte dann der Teleskopschwenk in Richtung M66. Dort angekommen mußte ich den Bildausschnitt kontrollieren und einstellen. Das mache ich mit einer kuzen Aufnahme von 30 Sekunden und ISO 20 000 . Somit kann die Anordnung der Galaxien im Bildfeld gut beurteilt werden. Erst danach beginnen die Bildserien.

Am 27.02.2019 wollte ich es wissen!  Also der Refraktor und MK 69 abgebaut und das 12″ SC Meade LX 200 auf die Montierung aufgesattelt und M 66 angefahren. Das Ergebnis ist jetzt nicht der „Oberhammer“ aber ein erster Versuch in diese Richtung.  Der 12 Zöller wurde mit dem M-GEN nachgeführt und das bei 250 mm Brennweite !!!  Das SC war mit einem f= 6,3 Reducer bestückt und die EOS 6d im Fokus angeflanscht. Bei ISO 1600 und 120 Sekunden Belichtungszeit entstanden 20 Bilder plus Darks.

Ich denke da ist noch einiges mehr Möglich wenn man bedenkt, das bei dieser Brennweite nicht nur die Vergrößerung sondern auch die „Störfaktoren“ deutlicher sichtbar werden.

Die Bildbearbeitung erfolgte mit Fitswork. Für nützliche Hinweise hierzu  bin ich immer dankbar.

CS. Achim

Achim Klötzler

Interesse an Astronomie allgemein, besonders an Bildgewinnung, Technik, Teleskope und Geschichte. Hobby Astronomie seit 1968.

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2 Responses

  1. Ralph Staiger sagt:

    Hallo Achim,

    keine „nützlichen“ Hinweise von mir, sondern danke für die Bilder und die Beschreibung Deiner Vorgehensweise – kann ich brauchen!

    Für einen „nicht-Oberhammer“ ist das doch schon beachtlich, oder? Außerdem sind die nur fast perfekten Aufnahmen nicht so demotivierend für Einsteiger wie die Hubble-ähnlichen Bilder. So trau‘ ich mich eher dran.

    CS
    Ralph

  2. Hallo Achim,
    klasse das es hier weiter geht! Auch mit Stolpersteinen…wer hat die nicht? Nur die wenigsten berichten darüber. Flugzeuge und Satelliten, davon haben wir hier genug und die gehen meistens durch den Bildausschnitt. Dennoch bleiben wir am Thema dran…Astrofotos entstehen nicht von selbst. An dem Thema Aufnahmetechnik und Bildbearbeitung sollten wir unbedingt gemeinsam arbeiten.
    Besten Dank fürs zeigen und teilen und hoffentlich bald wieder wolkenfrei.
    CS, Thomas

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