M3 2018-07-08 6


55+

Liebe Sternfreunde,

ich habe mich Sonntagabend an einigen Messier-Objekten versucht. Anfangs war das Seeing noch schwierig. Um 00:07 Uhr bei M3 wurde es aber besser. Leider ist die blöde Montierung doch noch nicht optimal eingenordet, deshalb für mich nur relativ kurze Belichtungszeiten möglich. Für die ersten Versuche geht das Ergebnis aber, denke ich.

CS, Ralph

 

Borg 90FL, 500 mm
nachgeführt auf Losmandy G11
Sony ILCA 77II
13 s
ISO 1600


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6 Gedanken zu “M3 2018-07-08

  • Hans Kirch

    Hallo Ralph,

    auch von mir Gratulation zu der sehr schönen Aufnahme.
    Mach weiter so. Wenn das Wetter sich hält, kann man trotz der hellen
    Nächte etwas deep sky machen.. Es lohnt sich auf jeden Fall, wie deine
    Bilder zeigen.
    Gruß Hans

  • H. Joachim Klötzler

    Hallo Ralph,
    jetzt habe ich begriffen was du mit 500 mm gemeint hast. Also mit dieser Bernnweite und Öfnung und dann einen Kugelsternhaufen vom Format M3, da mußt du dich nicht verstecken! Ich gratuliere dir zu dieser Aufmahme und wie Thomas schon geschrieben hat, mach einfach mal mehrere Bilder, auch mit relativ kurzer Belichtungszeit. Prima das du am Ball bleibst. Übung macht den Meister!
    CS
    Achim

  • Karl-Heinz van Heek

    Hallo Ralph,
    ist doch eine schöne Aufnahme und das beim ersten Mal! Ansonsten kann ich mich Thomas Worten nur anschließen…… danke fürs Einstellen
    CS
    Kalle

  • Thomas Schiffer

    Hallo Ralph,
    M3 einer der schönsten Kugelsternhaufen den du uns hier mit 90mm präsentierst. Mit einer
    Einzelaufnahme absolut realistisch. Versuche doch mal eine Serie mit 30 Aufnahmen und du
    wirst verblüfft sein 🙂 mit dem Ergebnis. Deine G11 ist aber keine „blöde Montierung“ 😉 und im Weiteren
    hilft ein Fadenkreuzokular und dann „Einscheinern“ s.h. http://www.baader-planetarium.de/montierungen/htm/scheiner.htm
    Schön ist aber, dass du am Thema dranbleibst und deine Erfolge mit uns teilst.
    Beste Grüße und hoffentlich bald mehr, Thomas

    • Ralph Staiger Autor des Beitrags

      … ach ja Thomas, Du has ja so recht!

      Es musste heißen: „die blöd eingenordete Montierung“. Nicht der Losmandy ist schuld, sondern wie immer der User. Ich hatte das Teil nachmittags neu auf der Säule nivelliert, nach Karte Richtung Kesternich gepeilt, …. Die Basis ist wohl ganz präzise, aber Einnorden geht anders, weiß ich schon. Die Venus bei Tageslicht hab‘ ich sofort trotzdem gefunden (kein Wunder bei meiner Brennweite, ist fast wie ein Sucher). Abends war’s zuerst zu hell für Polaris und später hatte ich keine Lust mehr auf Präzision, kommt beim nächsten mal.

      Was ich hier nicht gezeigt hab‘ wegen unbefriedigender Qualität: Trotzdem gingen mir M13, M5 und M51, die Whirlpool-Galaxie, ins Netz bzw. auf den Sensor, sogar ein scharfer aber winziger Saturn war dabei. Wenn ich jetzt noch mehrere Aufnahmen gemacht hätte, wäre das wie Ihr alle gesagt habt (danke!) noch schärfer und detaillierter geworden. Man hätte aber auch die Schwächen besser gesehen. So bleiben sie in der gnädigen Unschärfe verborgen.

      Es ist nämlich nicht bloß die Montierung, sondern für die Sternfelder fehlt ein Flattener, für das Kleinzeug eine gescheite Barlow, die Kamera biegt die geklemmten Verlängerungen ein wenig aus der optischen Achse, … Es bleibt viel zu tun – manjana.

      Macht aber nix, bringt mir trotzdem Spaß und Ihr habt was zum Schmunzeln.

      CS, Ralph

      • Thomas Schiffer

        Hallo Ralph,
        nein, zum Schmunzeln ist das nicht. Du zeigst hier realistisch was möglich ist und nicht das was im Prospekt angepriesen wird. Auf der optischen Achse ist es doch absolut in Ordnung und ja ein Flattener hilft in der Randabbildung aber nur wenn er mit seinen Adaptionsringen genau zum Abstand des Chips passt! Wenn du die Kamera wechselst musst du in der Regel neu berechnen. Hier geht es um Millimeter.
        Mit einer guten Bildbearbeitungssoftware kann man auch ohne Flattener noch so einiges rausholen.
        Beste Grüße, Thomas