M31 und ein vereistes Notebook

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Hallo Freunde der kühlen Nächte,

etwas zu optimistisch habe ich die letzten Nächte verfolgt, in der Hoffnung zum Wochenende
etwas abzulichten. Das Seeing unter der Woche war jenseits der Akzeptanz. Für die
Weihnachtsromantiker mit funkelnden Sternen vom Horizont bis zum Zenit aber ein Augenschmaus.

Die Nacht fing vielversprechend an, auch wenn der Mond schon bei 70% Beleuchtung stand.
Das Seeing lag bei 3 bis 4 und die Transparenz schien brauchbar.

Verglichen mit den lauen Sommernächten, viel mir der Aufbau deutlich schwerer. Bin eben kein Freund des kalten Metalls.

Ziel der Nacht sollte ein Mosaik von M31 werden und später noch etwas Orion. Soweit der Plan!
Die erste Serie mit Rotfilter verlief erwartungsgemäß (Aufnahmen mit 15 bis 120 Sekunden)
Nun sollte es mit grün weitergehen. Ab der dritten Aufnahme flauten die Bilder mächtig ab.
Somit wieder raus in die Kälte und nachschauen.
Hier sollte jetzt ein bestimmtes Wort stehen (xxxx….xx)! – Höhenwolken auf der kompletten
Nord / Süd Achse…super!! Es schien so als ob unser Mond sie förmlich ansaugt.

Im wolkenfreien Feld ging zusehend die Transparenz verloren, Feuchtigkeit machte sich breit
und später vereiste das Display vom Notebook.

Also abbauen…

Summenbild: Rotkanal

Resümee der Nacht:

  • das Notebook wird für den Winter eine isolierte Wärmebox benötigen
  • die von der Astroherstellern verwendeten Kabel sind nicht kältetauglich
  • der Abstand Chip zum Komakorrektor stimmt noch immer nicht 🙁
    (Koma außerhalb der optischen Achse…unterirdisch)

Egal, man war mal wieder draußen mit roter Nase und weiß was noch an Verbesserungen
ansteht.

„it’s a long way to to tipperary…It’s a long way to go“   😀 

Euch Allen noch ein schönes Wochenende und CS, Thomas

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5 Gedanken zu “M31 und ein vereistes Notebook”