Mars 30.7.2018 2


42+

Hallo Marsfreunde.

In der Nacht vom 29. auf 30.Juli habe ich den MK 67 wieder in Richtung Mars in Stellung gebracht. Zusammen mit dem FFC+ Filterrad dann eine Brennweite von 5450 mm erreicht und mehrere Videos mit 3000 – 5000 Bilder je Kanal auf die Festplatte gebracht.  Das Seeing war Anfangs, also vor Mitternacht nicht zu gebrauchen. Die in diesem Zeitraum gewonnenen Bilder sind dann auch deshalb in dem Papierkorb gelandet. Erst als der Mars durch den Meridian gewandert ist, wurden die Bedingungen etwas besser. Somit konnte das hier gezeigte Bild entstehen. Mehr Schärfe und Kontrast waren leider nicht möglich, aber zur Vervollständigung der „Marssammlung“ reicht es womöglich noch aus.

Hier ein Auszug der techn. Daten:

FireCapture v2.5 Settings
————————————
Camera=ZWO ASI174MM
Filter=R G B
Profile=Mars
FocalLength=5450mm (F/36)
Date=300718
Duration=46.150s
Frames captured=3000
ROI=176×178
ROI(Offset)=504×360
FPS (avg.)=65
Shutter=15.22ms
Gain=201 (50%)
Scope: MK67

 

CS. Achim


Über H. Joachim Klötzler

Interesse an Astronomie allgemein, besonders an Bildgewinnung, Technik, Teleskope und Geschichte. Hobby Astronomie seit 1968. Eigene Sternwarte seit 2012. In beruflichen Ruhestand seit 2017.

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2 Gedanken zu “Mars 30.7.2018

  • Jan Hattenbach

    Hallo Achim,
    ich verfolge deine Marsbildpostings hier seit einiger Weile. Da ich parallel visuell beobachte, ist es besonders interessant, meine Ergebnisse mit Fotografien zu vergleichen, die zur gleichen Zeit entstanden sind. Auf dem Bild oben meine ich die wahrscheinlich von Staub gefüllte Argyre Regio zu erkennen. Die sah ich in den letzten Nächten auch als hellen Fleck nördlich der SPC.

    Eine Bitte: Schreib doch zu deinen Bildern den jeweiligen Zentralmeridian und/oder die Zeit (mit Zeitzone) hinzu. So könnte man besser vergleichen, denn plus/minus eine Stunde machen schon einen merklichen Unterschied.

    CS, Jan

  • admin

    Hallo Achim,
    kein Tag und keine Nacht ist wie der Andere. Besser kann man es doch kaum dokumentieren, wie du es uns hier einstellst. Wenn das Seeing und die Transparenz nicht mitspielen, geht nicht mehr.
    Adaptive Optiken sind für den Amateur noch nicht erschwinglich 🙂
    Für den Astroanfänger sind diese Beiträge besonders wichtig, es ist eben nicht die schöne Abbildung aus dem Katalog die man ständig erreichen kann. Das hier ist die Realität!
    Bleibe bitte weiter dran um uns hier kontinuierlich zu bereichern.
    Beste Grüße und CS, Thomas