MESSIER 33 – DIE DREIECKSGALAXIE

Hallo Sternfreunde der schon kühlen Nächte,

in der Nacht vom 21.09.2020 habe ich mir nochmal den Triangulumnebel vorgenommen. M 33 hat viele Namen im laufe der Zeit erhalten.
Transparenz und Seeing der Nacht wahren akzeptabel – der junge Mond schon untergegangen und somit die richtige Zeit für diese prachtvolle Galaxie.

M 33 gehört zur lokalen Gruppe und hat im laufe ihrer Zeit vermutlich Andromeda gestreift. Beide Galaxien sind fast gleichweit von uns entfernt (2,5 -2,7 Millionen Lichtjahre).

Der kleine Nebelfleck (von sehr dunklen Orten mit den Augen zu erkennen) zeigt sich zwischen dem Sternbild Dreieck und der Andromedakette sowie dem Pegasusquadrat im Westen.

Die Begegnung mit Andromeda hat eine Vielzahl von Sternentstehungsgebieten ausgelöst, diese können noch heute beobachtet werden.

Die Aufnahme zähle ich zu einer meiner besten Deep Sky Fotos. Im laufe der Jahre hat man dazugelernt 🙂  und ein gutes Astrofoto lässt sich eben nicht erzwingen.

Zum vorgehen: Allem voran messe ich die Resthelligkeit des Nachthimmels. Die geplante Zeit der Aufnahmedauer und die Temperaturkompensation für den Fokus. Aus den Werten ergeben sich (dem Rechner und der Software sei Dank) die Paramater für die Kameraeinstellung. Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Bei der gesamten Aufnahmesequenz ist der FWHM – Wert zu beobachten und zu interpretieren // Seeing oder Temperaturdrift!

Die Einstellungen sind dem folgenden Bild zu entnehmen: M 33 nach 23 Minuten (von 130)

und hier das Ergebnis: Summe nach 120 Minuten


(Bild bitte anklicken zum vergrößern ->)

21.09.2020
160 x 49
2h 10min
ASA 12″- f:3,6 – QHY268C – EQ8 – MGEN III

Euch Allen wünsche ich eine gesunde Zeit und

CS, Euer Thomas

Thomas Schiffer

Admin, Fotografie, Deepsky, Astroreisen

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