Mond + FFC + 4K

70+

Hallo Sternfreunde,

im Oktober 2017 habe ich bereits über das Thema 4K vs HD geschrieben.
Gestern Abend bot sich eine kurze Gelegenheit 4K und gleichzeitig den FFD
(Fluorit Flatfield Converter) am Mond zu testen.

Nochmals zur Erinnerung:

Auflösung der verschiedenen Formate

Im HD Format beträgt ein einzelnes Bild 1920 x 1080 Pixel = 2,073 MB
Im 4K Format beträgt ein einzelnes Bild 4096 x 2160 Pixel = 8,847 MB

Leider macht die Kamera im 4K Modus nur noch 25 Bilder/Sek. In 16:9
und man beachte, die Datenmenge ist enorm.

 

Noch vor eintreten der Dunkelheit habe ich diverse Sequenzen mit
1500 bis 2000 Bilder aufgenommen. Das Seeing wurde zunehmend schlechter.

Software: wie im Oktoberartikel beschrieben habe ich zur Konvertierung
„RIPP“ eingesetzt und folgend „Autostakkert“, die Endberabeitung erfolgte
mit Adobe Lightroom.

Zum Einsatz kam der ED APO 5 Zoll / FFC (5 fach) und die CANON 5DMKIV
Brennweite: ca. 4500mm

Seeing: 3 bis 4 / Transparenz im unteren Bereich.

Visuell ging leider nichts mehr, aber man war mal wieder aktiv…wenn auch nur kurz.

Das Ergebnis ist auch in der Galerie zu sehen als *.TIFF: Link

Euch allen eine gute Zeit und Start in die neue Woche,
CS Thomas

Resümee: Wer eine 4K taugliche Kamera hat, kann diese auch einsetzen…man
weiß ja was ein Vollformat Chip als Astrokamera kostet 😊

 

Thomas Schiffer

Admin, Fotografie, Deepsky, Astroreisen

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5 Responses

  1. Siegfried Friedl sagt:

    Hi.
    Das Bild hast du wirklich sauber bearbeitet! Alle Details rausgekitzelt ohne es zu überschärfen.
    Super!
    Und das noch mit ner DSLR. Sauber.

    Siggi

    • Hallo Siggi,
      danke fürs Feedback!! Die Bildbearbeitung ist genauso wie die Aufnahme eine Summe
      der Erfahrungswerte. Leider fehlt mir die Referenz zu einer vernünftigen Astrokamera.
      Aber auch hier ist die Entscheidung nicht einfach CMOS oder CCD etc.
      Beste Grüße, Thomas

      • Siegfried Friedl sagt:

        Hi.
        Das Problem mit der Bildbearbeitung ist, das oft zu viel an der Schärfe gedreht wird.
        Schärfe über alles. Dann kommt oft nur Murks raus.
        Astrokamera: ich gehe von aus das du eine für Mond, Planeten meinst.
        Ich hatte damals die neuen Skyris von TIS bzw Celestron.
        Die CCD hatte ich für HA und die CMOS für Mond/Planeten.
        Die Skyris 132M / CMOS habe ich sogar noch hier, wollte die schonmal verkaufen.
        Von der Qualität sind beide sehr gut. Bauart bedingt ist der CMOS Chip natürlich schneller beim auslesen.
        Meine Bilder vom Mond habe ich einem C11 und der PointGrey gemacht. Aber auch mit der Skyris.
        Kann sie mal reinstellen. Natürlich darfst du die nicht mit einem 5 Zoll vergleichen. 🙂

        Siggi

        • Hallo Siggi,
          die Überschärfung findet man nicht nur im Astrobereich sondern auch bei normalen Fotos inkl.
          der HDR Thematik. Die Natürlichkeit geht eben schnell verloren…
          Das Thema Planeten (Ausnahme Mond) habe ich aufgegeben. In dem dafür interessanten
          Brennweitenbereich geht hier lokal so gut wie nichts mehr.
          Wenn dann geht es für mich weiter im Bereich Deepsky mit entsprechender Kamera und einem
          hochwertigen Fotonewton den ich auch mal im Oberallgäu einsetzen kann.
          CCD vs. CMOS ist ein umstrittenes Thema (sie haben beide ihre Vor- und Nachteile) wobei CMOS
          in letzter Zeit mächtig aufholt. Beachtet man das lokale Wetter und Seeing wird es auch keine
          Monochrome Kamera. (R-G-B-L) Belichtungsreihen etc.sind für mich ein no go.
          Im Bereich Sonne bist du mit PointGrey Kameras bestens bestückt.
          Grüße aus der Eifel und CS, Thomas

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