Mosaik / Panoramabild mit Photoshop erstellen.

Hallo Zusammen und Danke für den Besuch meiner Doku.

Die neueren Photoshop Versionen so etwa ab PS CS3 beinhalten im Packet das Tool Bridge. Dieses Tool ist sozusagen ein eigenes Programm/Werkzeug, mit dem man seine Bilder verwalten kann, ohne dass die Dateien für andere Programme unerreichbar werden und die Bilder lassen sich daher auch mit „fremden“ Programmen aus der Bridge öffnen. Die Bridge bietet aber auch sehr nützliche Werkzeuge an, wie z.B das Photomerge zur Herstellung eines Mosaik oder Panorasmabildes. Weiter bietet es die Möglichkeit an, zur Bilderauswahl für Ebenen, die z.B unter anderen für Animationen Verwendung finden. Das sollte aber einfachmal ordnungshalber hier erwähnt werden!

Das Vorgehen für Mosaik oder Panoramabild:

Zuerst öffnen wir den entsprechenden Ordner in der Bridge, um dort die Bilder markieren zu können, die zusammengefügt werden sollen. In meinem Beispiel hier, sind 5 Bilder ausgewählt/markiert.

Anmerkung: Bei den Aufnahmen für ein „geplantes“ Mosaik oder Panorama, muss man bereits beachten, dass die Bilder mindestens 1/4 des Bildes Überlappung zum nächsten haben!  Das ist wichtig für das entgültige „präziese“ zusammenfügen der Bilder.

Lasst Euch jetzt nicht verwirren… Da ich am Mac arbeite, weicht die Desktopoberfläche der Bridge und Photoshop etwas von der Windowsoberfläche ab. Der Vorgang ist jedoch der selbe!

 

Als nächstes öffnen wir die Befehlszeile oben in der Taskleiste unter „WERKZEUGE“ und dort weiter unter „PHOTOSHOP“ und dann „PHOTOMERGE“.

 

Als nächstes sehen wir bereits im geöffneten Photoshop (das Programm kann offen sein, oder es öffnet selbst nach dem Befehl Photomerge) und zeigt uns die ausgewählten Dateinen zum zusammenfügen an. Links wären noch Varianten zur Auswahl, die nur bei Bedarf ausgewählt werden sollten. Die oberste Variante „AUTO“ macht eigentlich immer den besten Job!

 

Jetzt nur noch auf das OK klicken, und schon rechnet Photoshop die ausgewählten Bilder zusammen.

 

Und so sollte es nach Abschluss des Vorgangs aussehen. Rechts sehen wir die einzelnen Ebenen der zusammengefügten Bilder.

 

Für weitere Bearbeitung müssen zuerst die Ebenen zusammengeführt werden. Also öffnen wir in der Befehlszeile oben unter „EBENEN“ das Fenster und führen die Ebenen mit dem zuunterst stehenden Befehl zusammen. „AUF HINTERGRUNDEBENE REDUZIEREN“

 

FERTIG: nun kann man das Bild nach belieben bearbeiten; wie Zuschnitt, Kontraste u.s.w.

 


 

Ich hoffe die Beschreibung und Ilustration ist soweit gut nachvollziehbar. Leider ist es so, dass ältere Photoshop-Programme wie z.B bis PS7, diese Bridge nicht zur Verfügung stellen. Wie man dort solche Mosaik/Panoramabilder erzeugt, entzieht sich leider meiner Kenntnis!

 

Beste Grüße und viel Erfolg bei der Bildnerei,

Jozef

 

Jozef Cukas

Baujahr 57. Mein Schwerpunkt bei der Astronomie gilt seit Herbst 2013 der Bildgewinnung der dynamischen Prozesse der Sonnenphänomene. Dies führte nicht zuletzt dazu, dass ich nach und nach auch entsprechende Hydrogenalphateleskope für meine stets wachsenden Ansprüche selbst realisierte. Astronomie allgemein, begeistert mich bereits seit 1996. Betste Grüße aus der Schweiz und allseits CS, Jozef

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4 Responses

  1. Achim Klötzler sagt:

    Hallo Jozef,
    den hier geschriebenen Kommentaren kann ich uneingeschränkt zustimmen! Warum und weshalb Wissen nicht so selbstverständlich weiter gegeben wird hatt viele Ursachen und Erklärungen. Dies hier näher zu betrachten würde den Rahmen sprengen und dazu müßte man den Bereich Astronomie teilweise verlassen und im Sektor Geschichte kramen! Nur so viel: In einer Welt wo nur der Größte, Reicheste, Beste und Stärkste weiter kommt, ist es nicht verwunderlich das bestimmtes Wissen für sich als“ Vorsprung“ genutzt wird. Deshalb teilen wir ja unser Wissen und Erkenntnisse hier uneingeschrenkt!

    In dem Sinne alles Gute und weiter so.
    CS. Achim

    • Jozef sagt:

      Sali Achim.
      Vermutlich gibt es sogar eine einfache Erklärung zu diesem Thema:

      „Ich habe für mein Ziel viel investiert, einerseits Materiell und anderseits habe ich haufenweise Zeit aufgewendeten mir alles zu erschließen. Es war auch FÜR MICH keiner da, der mir helfen wollte. NUN, warum soll ich jetzt mein WISSEN also preisgeben? JEDER SOLL GEFÄLLIGST SEBLSBT SCHAUEN WIE ER WEITRKOMMT, darum bleibt mein WISSEN AUCH BEI MIR!“

      Beste Grüße in die Eifel, Jozef

  2. Thomas Schiffer sagt:

    Hallo Jozef,
    vielen Dank für die ausführliche und verständliche Dokumentation. Somit kann der Wissensspeicher um einen weiteren Baustein ergänzt werden 🙂
    Es macht große Freude zu sehen, dass es Menschen gibt, die sehr uneigennützig ihr Know-how weitergeben. Entgegen derer, die ständig und zu allem etwas zu sagen haben, aber nichts auf die Beine stellen. Ein herzliches Dankeschön für Deinen Beitrag und CS, Thomas

    • Jozef sagt:

      Sali Thomas.
      Das verstehe ich auch nicht, dass man sein Wissen nicht ohne wenn und aber und schon gar nicht so weiter gibt, das es viel Text ist der nichts konkretes beinhaltet. Also muss man sozusagen zwischen den Zeilen lesen können….
      Wir Amateurastronomen sollen und müssen uns doch gegenseitig unterstützen um weiter kommen zu können. Ist aber leider nicht immer der Fall, wie Du bereits schreibst!
      Beste Grüße aus der Schweiz, Jozef

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