Post Second light / C11

Hallo Zusammen.

Ein weiterer Ausflug zum Jupiter, Saturn und Mond der letzten Nacht. Dabei ging es hauptsächlich darum, die ersten Schritte des C11 „Neugestallten“, die nach wie vor unverändert sind seit dem „sanften Tuning“, erneut zu überprüfen. Das Zugewinn beim Jupiter und Saturn zu erwarten sein könnte, lag nur in der Hoffnung, auch etwas bessere äußere Bedingungen anzutreffen, als beim Second Light.

Jupiter stand beim aufsuchen bereits deutlich über der Kulmination, und die Luftunruhe der Dämmerung war sehr ausgeprägt. Ich zweifle auch meine Fokusgenauigkeit an!

Ein Blick auf das Seeing:

 

 

Nachtrag von 25.08.2019 Abend

 

Saturn konnte dann bei der Kulmination aufs Korn genommen werden, und da war auch das Seeing deutlich ruhiger. Das erzielte Ergebnis bestätigt dies mit dem ruhigen Umlauf der Cassini Teilung.

 

 

Nachtrag von 26.08.2019 Abend

Jupiter – Europa Bedeckung

 

Und, die Kartoffel im All 😉

 

Nachtrag zur EBV: Die Plantenbilder sind reine Summenbilder. Da die Monochromaufnahmen in RGB ausgegeben werden kann ich diese zum Luminaznzbild im Fitswork umwandeln und anschließend mit dem zugehörigen Farbbild jeweils weiter im Fitswork zusammenfügen. Weitere Eingriffe zur Farbkorektur, Schärfe und Kontrast haben nicht stattgefunden, ausser der Helligkeitsanhebung der Monde, um diese sichtbarer zu machen. Damit sollte nur festgehallten werden, welche Qualität des Rohmaterials mein C11 im „jetzt“ Zustand, in dieser Hinsicht und unter berücksichtigung der momentanen Vorrausetzungen (Höhe der Planeten) mir zur verfügung stellt.

Beispiel zur möglichen endbearbeitung des Rohmaterials:

 

Danach war lange Wartezeit angesagt, da der Mond erst um 02.50h im Südosten hinter der Hauswand bei 24° Höhe auftauchte. 7min später übertrug Miss Piggy das erste Packet Einzelbilder auf die HD, die für die Seeinganimation benötigt wurden. Dann folgte sogleich das erste und LETZTE Avi hinterher, da wie aus dem Nichts ein dicker Nebel alles einhüllte…….. ähnlich einem Hitchcock Triller.

Das C11 war seit der Saturnaufnahme mit einem Leintuch abgedeckt. Daher ist anzunehmen, dass der Temperaturunterschied zu groß war, und sich im Tubus entsprechend Turbulenzen bildeten.

 

 

24.08.2019 / 02.57h MESZ Krater Gassendi. Der macht mir schon mächtig Laune! 😉

 

Nachtrag 26.08.2019

Aristarchus-Plateau

 

Vallis Schroeteri, benannt nach dem Astronom Johannes Hieronymus Schröter, ist eine gewundene Rille vulkanischen Ursprungs. Das Vallis Schroeteri ist zugleich die größte Rille auf dem Mond, mit maximaler Breite von 10Km und 168Km Länge.

Phocylides und Umgebung

 

 

Schickard

 

 

C11, 5600mm Brennweite, IR Blockfilter + R RGB, ASI290mm / ASI290mc, ASI ADC.

Beste Grüße aus der Schweiz und allseits CS,

Jozef

 

 

 

Jozef Cukas

Baujahr 57. Mein Schwerpunkt bei der Astronomie gilt seit Herbst 2013 der Bildgewinnung der dynamischen Prozesse der Sonnenphänomene. Dies führte nicht zuletzt dazu, dass ich nach und nach auch entsprechende Hydrogenalphateleskope für meine stets wachsenden Ansprüche selbst realisierte. Astronomie allgemein, begeistert mich bereits seit 1996. Betste Grüße aus der Schweiz und allseits CS, Jozef

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